CBD Öl gegen Krebs: Mögliche Effekte, Nebenwirkungen und wichtige Details

Cannabidiol ist eines von mehreren Hundert Cannabinoiden, vorkommend in der Marihuana und Hanf. In der Alternativmedizin werden Extrakte mit einem Bestandteil daraus bekannter: CBD Produkte sind auf dem Vormarsch. Anscheinend, weil sie viele nutzbringende Eigenschaften für den Geist und Körper aufweist.

Debatten sind in Feldern, in denen Mediziner und Verfechter von alternativen Behandlungsmöglichkeiten vorprogrammiert. Einige Befürworter schlagen jegliche Vorsicht in den Wind und schwören nur aufgrund ihrer Erfahrungen darauf, Cannabisöl, eine Hanfpaste oder ähnliche Erzeugnisse gegen ihre persönliche Krebstherapie einzusetzen.

Erste Ergebnisse sind zwar vielversprechend, klar ist jedoch noch nichts. Finden wir heraus, was Erfahrungsberichte und die momentane Studienlage aussagen.

CBD gegen Krebs: Wirkung auf verschiedene Krebsarten

Es wird behauptet, dass CBD-Extrakte Krebserkrankungen heilen können. Im Moment kann diese Aussage keinesfalls mit irgendwelchen Beweisen untermalt werden. Denn aktuell gibt es keine offiziellen Analysen, in denen der CBD und THC-Einsatz untersucht wird. Ergebnisse kleinerer Studien an Krebszelllen sind mehrere veröffentlicht worden, aber generell befindet sich die Forschung noch in den Kinderschuhen.

2018 wurden zum ersten Mal menschliche Krebspatienten mit synthetischem CBD behandelt. Untersucht wurden Fälle mit Hirntumoren. Das bahnbrechende Ergebnis nehmen wir gleich vornweg: Die Komponenten wirkten bei 92 Prozent aller 119 Teilnehmenden positiv. Die meisten wiesen bereits Krebsgeschwüre mit ausgeprägten Metastasen auf.

Bei 28 Menschen wurde nur auf die CBD-Therapie gesetzt. Bei besonders starker Krebsausprägung wurden dreimal täglich eine Dosierung von 10 Milligramm fünfprozentige CBD-Lösung verabreicht.

Für Darmkrebs, Prostatakrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs wurden die Ergebnisse nicht festgestellt. Für Brustkrebs-Patienten machte eine britische Studie (2019) Hoffnung, die ebenfalls synthetisches Cannabidiol einsetzten. Für alle Krebsarten ist somit medizinisch keine eindeutige Aussage zu treffen.

Und wie sieht es mit einer weiteren häufigen Krankheit, dem Lungenkrebs aus?

THC-Inhalation und Lungenkrebs

Nicht nur die Wucherung und Substanz, auch die Aufnahmeart definiert, wie der Krankheitsverlauf beim Einsatz von CBD als Therapieform möglicherweise beeinflusst wird.

Rauchen ist eine Anwendung, die als schädlich gilt. Wie vergangene Untersuchungen gezeigt haben, kann Rauchen Lungenkrebs fördern. CBD kann geraucht werden, auch wenn andere Aufnahmemethoden wohl förderlicher sind. Trotzdem haben sich Forscher dafür interessiert, wie die Korrelation zwischen Lungenkrebs, CBD oder THC-Konsum und dem Rauchen aussieht. Neuseeländische Experten untersuchten Lungenkrebspatienten unter 60 Jahren, die in ihrem Leben mehr oder weniger regelmässig geraucht haben. Gaben die Patienten an, mehr als zwanzigmal Joints mit einem oder beiden Inhaltsstoffen geraucht zu haben, wurden sie genauer untersucht.

Auf diese Weise kam eine Kontrollgruppe von über 320 Menschen zustande. Ein Resultate Auszug alarmierte Mediziner auf der ganzen Welt. Wenn die Patienten über zehn Jahre jeden Tag Spliffs geraucht haben, war das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, rund sechsmal höher.

Die Akademiker verglichen daraufhin die Wirkung eines Joints mit dem Schaden, den 20 Zigaretten an der Lunge ausrichten können. Es wurde derselbe Schadensgrad festgestellt.

CBD Öl & Krebs: Aufgepasst bei der Produktequalität

Besonders interessant ist die Forschungslage jedoch bei CBD Öl. Wenn du über Krebstherapiemöglichkeiten liest, triffst du meist auf Berichte, die von CBD-Hanföl handeln. Dieses Mittel wird als alternative Behandlungsform angepriesen. Positive Effekte haben wir bereits beschrieben. Wirkt CBD gegen Krebs? Lauern jedoch auch irgendwo Gefahren?

Gerade in Bezug auf die Reinheit (Qualität) und einheitliche Zulassungen werden immer wieder kritische Stimmen laut. Wenn eine Substanz auf den Markt kommt, muss sie reguliert und zugelassen sein – sehr streng sind die Anforderungen natürlich für Medikamente.

Bei CBD Öl handelt es sich jedoch nicht um ein Arzneimittel. Bestenfalls gilt es als Nahrungsergänzungsmittel und wird von unabhängigen Drittanbietern getestet.

Einige Hersteller vermarkten Hanföl jedoch auch als Schönheitsprodukt. Das bedeutet, dass die Hersteller die strikten Gesetze umgehen können, die für Arzneien gelten. Für den Konsumenten ist dieses Schlupfloch nicht von Vorteil, weil beispielsweise minderwertige Produkte auf den Markt gelangen können.

Abschluss: Was müssen Krebskranke über CBD-Therapien wissen?

Wir müssen noch viel über CBD und seine komplexe Wirkungsweise lernen. Wenn du neugierig bist und eine Kur beginnen möchtest, solltest du unbedingt eine ausführliche Beratung bei deinem Gesundheitsberater in Anspruch nehmen.

Wenn du bereits in Therapie bist, dann solltest du deine betreuende Fachperson zudem wissen lassen, dass du ein CBD Produkt nutzt.

Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass nichts die Krebsbehandlung beeinträchtigt oder eine unerwünschte Wechselwirkung mit medizinischen Heilmitteln auftritt. Als letzter Tipp solltest du Produkte meiden, die gesundheitsbezogenen Angaben machen.

Wenn du diese Richtlinien befolgst und CBD verantwortungsbewusst verwendest, kannst du von wunderbaren Vorteilen für deine Gesundheit und Wohlbefinden profitieren!

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