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CBD und Autofahren: Wie zulässig ist das & ist dein Führerschein gefährdet?

Gerade Verbraucher, die sich noch nicht besonders gut mit der CBD Thematik auskennen, beschäftigt die Frage, ob die Substanz in einem Drogentest angezeigt wird oder nicht. Wie ist die Faktenlage in der Schweiz?

CBD wirkt in keiner Weise berauschend. Trotzdem sollten verantwortungsbewusste Nutzer insbesondere über mögliche Konsequenzen auf die Reaktionsgeschwindigkeit Bescheid wissen. Ein wichtiger Faktor ist in diesem Zusammenhang Vorhandensein eines Rest-THC Gehaltes in den verschiedenen Präparaten. Dieser Artikel klärt auf; denn wer die Facts kennt, der vermeidet Probleme mit der Polizei und im Strassenverkehr.

Chemische Effekte im Gehirn

CBD ist im Gegensatz zu Delta-9-Tetrahydrocannabinol nicht direkt psychoaktiv. Möglich sind jedoch Einflüsse auf die Stimmung und allenfalls die Wachsamkeit eines Fahrers. Einige Veränderungen in der Gehirnchemie können nämlich mittels der aktiven Substanzen in gewissen katalysiert werden.

Die nicht-psychoaktiven Inhaltsstoffe können die Serotoninrezeptoren des Gehirns beeinflussen. Allerdings nur, wenn es in hohen Dosen eingenommen wird. Möglicherweise ist dieser Vorgang für eine potenziell angst lösende Wirkung verantwortlich – es wird vermutet, dass die Wiederaufnahme von Adenosin gehemmt wird.

Darüber hinaus kann CBD als Wiederaufnahmehemmer im Zerebrum wirken und den Anandamidspiegel erhöhen und Aufrechterhalten. Anandamid spielt bei der Regulierung von Schmerzen und des Appetits eine entscheidende Rolle.

Nachdem du nun mehr über einige Abläufe im Hirn weisst: wie gehen Behörden mit dem Material um?

CBD und der Führerschein

Wenn es um CBD und Autofahren oder Restgehalte von konsumierten Arzneien mit THC geht, sind die Gesetzgeber gnadenlos. Bei den Eidgenossen gilt eine absolute Nulltoleranz auf den Strassen. Daher heisst es aufgepasst: Sogar, wenn du legalen CBD-Hanf ohne angegebenen THC-Gehalt konsumierst, kannst du bei einer Verkehrskontrolle deinen Lappen verlieren. Das Bundesamt für Gesundheit selbst hält deshalb die Nullgrenze für widersprüchlich.

Aktuell untersuchen die Beamten, ob sie für Marihuana einen Grenzwert wie bei Alkoholkonsum einführen sollen. Die Herausforderung dabei: An jedem Kiosk sind legale Hanfprodukte ohne THC käuflich. Und obwohl dich diese Artikel nicht berauschen, ist eine minimale Menge der psychoaktiven Substanz vorhanden. Wer also Cannabisöl, resp. ein anderes CBD-Genussmittel konsumiert oder gar ein Arzneimittel verschrieben bekommen hat, könnte eine Anzeige kriegen.

CBD und Autofahren: die wichtigsten Facts für Schweizer

Für viele Konsumenten ist das verständlicherweise eine widersprüchliche Situation. Warum sollte man Stunk mit den Bullen bekommen, wenn man nicht berauscht ist?

Dieses Dilemma soll eine aktuelle Studie des Bundesamtes in Zusammenarbeit mit der Uni Basel nun lösen. Mit diesem Papier will man herausfinden, wo die Grenze der eventuell euphorisch-berauschenden Wirkung liegt. Wie hoch ein Grenzwert sein müsste, tut dabei leider auch nicht viel zu Sache, denn um diesen wirklich zu verändern, wäre eine Revision der Gesetze notwendig. Und in der Politik ist ein neues Limit umstritten.

Mit welchen Tests ist der Konsum nachweisbar?

Aktuell gibt es zum Thema darum nur eine Nachweisbarkeits-Grenze. Wichtig dabei: THC ist im Blut nachweisbar. Wenn ein Autofahrer getestet wird und sein roter Lebenssaft mehr als 1.5 Mikrogramm Substanzwert aufweist, gilt es als bewiesen, dass er Gras konsumiert hat.

Dieser Wert ist aber so nahe bei null, dass er auch dann überschritten wird, wenn sich der Autolenker nicht beeinflusst fühlt, oder die potenzielle Auswirkung schon längst abgeklungen ist.

Wegen des Abbauverhaltens und einer guten Fettlöslichkeit bleibt THC noch lange Zeit nach dem Abbau einer möglichen verkehrsrelevanten Wirkung in kleinen Konzentrationen enthalten. Bei Gelegenheitskonsumenten kann das Abbauen noch länger dauern als bei regelmässigen Verbrauchern. Wie lang dieser Prozess dauert, ist abhängig vom Individuum und körperlichen Gegebenheiten.

Mit einem Urintest kann der Konsum auch lange nachgewiesen werden, ohne dass der Nutzer aktuell beeinträchtigt ist.

Einnahme: wie konsumiere ich, dass kein Gehalt nachweisbar ist?

Du siehst, weshalb die Thematik von Führerschein und CBD problematisch ist – obwohl der Verzehr vollkommen legal ist. Eine kleine Abhilfe kann die Art und Weise schaffen, wie du dein mögliches neues Lieblingsprodukt konsumieren möchtest.

Falls du von den möglichen Vorteilen überzeugt bist, die Cannabidiol auf deine Gesundheit haben kann, kannst du dieses Produkt auf verschiedene Wege konsumieren. Sehr beliebt ist die Zugabe in ein E-Liquid, oder das Trinken einer ganz anderen flüssigen Form, der Genuss einer Tasse Hanftee. Hier haben sich besorgte Stimmen geäussert, dass es das Ergebnis einer Kontrolle beeinflussen kann. Diese Erzeugnisse haben jedoch einen THC-Gehalt von 0.2% oder weniger. Trotzdem kann die Substanz in messbaren Mengen in kommerziell erlaubten Lebensmitteln auftreten.

Abschliessende Gedanken zum Thema Führerausweis & Hanf

Bitte konsumiere die vorgestellten Fabrikate immer mit Bedacht und nur, nachdem du mit der medizinischen Fachperson deines Vertrauens gesprochen hast. Es handelt sich keinesfalls um ein Heilmittel, sondern um ein Nahrungsmittel-Ergänzungspräparat. Möglicherweise kann sich dieses positiv auf deine Gesundheit auswirken. Wenn es jedoch ums Autofahren geht, ist der Grenzwert von < 1% THC wichtig. Um weiterhin Autofahren zu können, musst du diesen einhalten. Deshalb beachte bitte: Nutze dieses Geschenk der Natur umsichtig und rechtskräftig. Dann steht dem Genuss in vollen Zügen nichts mehr im Wege.

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